Sozial Engagieren

Was heißt das eigentlich – „sich sozial engagieren“?

 

Im alltäglichen Leben bedeutet „sozial“, ein Auge auf seine Mitmenschen zu haben und grundsätzlich hilfsbereit zu sein. Es ist zum Beispiel sozial, einer schwangeren Frau im Bus seinen Platz zu überlassen. Sozial sein heißt also, seine Scheuklappen abzulegen und andere Menschen zu unterstützen oder ihnen zu helfen, ohne einen unmittelbaren Mehrwert für sich selbst zu erwarten.

„Soziales Engagement“ geht aber über diese alltägliche Hilfsbereitschaft hinaus. Ein Ehrenamt in einem Verein wie Abenteuer-Pur bedeutet, seine Zeit bewusst anderen Menschen zur Verfügung zu stellen, um ihnen eine Freude zu machen. Entgegen einem Trend in der Werbung, die uns zu vermitteln versucht, möglichst schnell, möglichst billig und möglichst rücksichtslos sein eigenes Wohl zu fördern, ist das Ehrenamt in Deutschland weit verbreitet. Über ein Drittel der Bürger und Bürgerinnen in Deutschland engagiert sich auf freiwilliger Basis in Vereinen, Verbänden, Initiativen und Projekten.

Da unsere Arbeit bei Abenteuer-Pur ausschließlich auf dem ehrenamtlichen Engagement unserer Mitglieder beruht, sind wir einer der vielen Nutznießer dieser erfreulich hohen Zahl an Freiwilligen. Jedes Jahr ermöglichen unsere rund 50 aktiven Mitglieder durch ihren Einsatz mehr als 1000 Kindern, an spannenden und abwechslungsreichen Ferienfahrten oder Aktionen teilzunehmen. Die Motivation der Betreuer, aktiv bei Abenteuer-Pur mitzuwirken, ist dabei so verschieden wie die Betreuer selbst. Unser Verein lebt davon, dass im Betreuerteam viele unterschiedliche Charaktere zusammen arbeiten, sich gegenseitig ergänzen und damit die Möglichkeit haben, viele verschiedene positive Einflüsse in die Freizeiten einzubringen. So bietet Abenteuer-Pur zum Beispiel vielen Studenten während ihrer pädagogischen Ausbildung ein Praxisfeld, während andere ihr Engagement als Ausgleich zum Studium und/oder Beruf sehen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, sind wir immer wieder darauf angewiesen, dass sich neue Mitglieder von unserer Idee begeistern lassen und bereit sind, durch ein bisschen Zeitaufwand den Kindern eine unvergessliche Zeit zu ermöglichen.

Für uns ist es wichtig festzuhalten, dass die für das Betreuer-Ehrenamt aufgebrachte  Zeit eben nicht „geopferte Zeit“ im Sinne von „verloren“  ist, sondern zu etwas ganz Besonderem wird, dessen Wert sich nicht immer in Zahlen messen lässt. Die Erfahrungen mit den Kindern und anderen Betreuern auf den Freizeiten und bei den vielen kleineren Aktionen sollen auch für die Betreuer eine Bereicherung sein. Nur weil „sich sozial engagieren“ per Definition „uneigennützig“ ist, sollte das nicht heißen, dass man daraus keinen persönlichen Nutzen ziehen kann. Die schönste aller Erfahrungen im Ehrenamt ist nämlich diese: dass es Spaß macht, Zeit mit anderen für ein gemeinsames Ziel aufzuwenden und dass es eine große Erfüllung ist, Kindern dabei zu helfen glücklich zu sein.

 

Wenn auch Du dich bei uns sozial engagieren willst, dann schreib uns doch eine kurze >>Nachricht<<.

Neben der Betreuertätigkeit besteht natürlich auch die Möglichkeit auf anderem Wege seine Fähigkeiten einzubringen.